Bestandsverbesserung

Nutzen Sie die vorhandenen Möglichkeiten Ihrer IT und Prozesse optimal aus, bevor Sie über Neues nachdenken. Das ist unsere Empfehlung. Gehen Sie den Weg der kontinuierlichen Verbesserung. Wichtig ist dabei, dass Sie Ihre Potenziale kennen und klar beschrieben ist, wo Sie hinwollen. Idealerweise haben wir das mit Hilfe der klassischen Bedarfsanalyse gemeinsam erarbeitet.

Bei der Bestandsverbesserung geht es um vergleichbare Massnahmen, wie bei der agilen Bedarfsanalyse. Allerdings werden jetzt auch Massnahmen für umfangreicherer Problemstellungen bearbeitet und mit den vorhandenen Mitteln und kleineren Erweiterungen gelöst. Hierzu gehören:

  • Strukturierung und prozessgetriebene Aufbereitung der Daten – hierdurch werden zielgerichtete Auswertungen und eine aktive Prozesssteuerung möglich.
  • Kleine Anpassungen der Ablauf- und Arbeitsorganisation – kosten nicht viel und schaffen häufig die Voraussetzung, um mehr aus der verfügbaren IT herauszuholen.
  • Wirtschaftliches Customizing der Standardsysteme – optimale Anpassung an die Prozesse und Ausnutzung des vorhandenen Systempotenzials.
  • Verknüpfen von Systemen über existierende oder neue Schnittstellen – Vermeidung von Medienbrüchen, doppelter Dateneingabe und Fehlerreduzierung.
  • Einsatz von lokal installierten Tools oder Cloud-Services –  schließen funktionaler Lücken oder (Teil-) Automatisierung von Arbeitsgängen.

Das Vorhandene bietet viele Möglichkeiten der Verbesserung. Nutzen Sie diese. Der Vorteil ist hierbei, dass die Mitarbeiter die Systeme und Prozesse kennen und sich somit voll und ganz auf die Lösung des fachlichen Problems konzentrieren können, ohne dabei durch zu viel Neues vom eigentlichen Problem abgelenkt zu werden. Des Weiteren sind diese Massnahmen schnell umgesetzt, kostengünstig und haben einen hohen Nutzwert.

Prozessautomatisierung und KI im Bestand

Gerade im Bestand lässt sich mit Automatisierung und KI oft schnell Nutzen heben – ohne gleich das ganze System zu wechseln. Grundlage ist dabei ein sauberes Fach- und Datenmodell und nicht der Hype. Typische Ansätze sind:

  • KI- und Automatisierungs-Use-Cases erkennen und bewerten – wir identifizieren geeignete Anwendungsfälle entlang Ihrer Prozesse und priorisieren sie nach Nutzen, Machbarkeit und Risiko.
  • Prozessautomatisierung regelbasierter Abläufe – wiederkehrende Schritte und Übergaben automatisieren wir mit vorhandenen Mitteln und Workflow-Engines (z. B. Camunda), ohne die gewachsene Systemlandschaft aufzugeben.
  • RAG- und GraphRAG-gestützte Wissenssysteme – vorhandene Wissensquellen verbinden wir über Retrieval, Chunking und Embeddings zu verlässlichen, nachvollziehbaren Antworten.
  • Strukturierte Wissens- und Datenbasis – Taxonomien und einfache Ontologien schaffen die Grundlage, damit Auswertungen, Suche und KI belastbar funktionieren.

Dieses Angebot bauen wir aktiv aus. Erste Lösungen sind umgesetzt. Die zugrunde liegenden Fähigkeiten – von Retrieval über Embeddings bis zur Wissensmodellierung – wenden wir bereits in eigenen Werkzeugen an.

Häufige Fragen

Lohnt sich Prozessautomatisierung auch ohne Systemwechsel?

Häufig ja. Regelbasierte Abläufe und Übergaben lassen sich mit vorhandenen Mitteln und Workflow-Engines wie Camunda automatisieren, ohne die gewachsene Systemlandschaft aufzugeben.

Was ist der Unterschied zwischen RAG und einem einfachen Chatbot?

Ein einfacher Chatbot antwortet aus einem allgemeinen Modell. Eine RAG-Lösung ruft gezielt Ihre eigenen Wissensquellen ab und erzeugt daraus nachvollziehbare, belegbare Antworten.

Wie stellen Sie sicher, dass KI-Lösungen verlässlich bleiben?

Grundlage ist ein sauberes Fach- und Datenmodell mit Taxonomien und klarer Struktur. So bleiben Suche, Auswertungen und KI belastbar statt beliebig.